12) Hahei – erst wird geputzt und dann weihnachtlich am Strand gelegen :)

(Annalena)

Huhu,

Letztendlich konnte uns selbst die schoene Natur nicht halten, sodass wir die Kiwiblueten Kiwibluten sein liessen und uns erfreut back to the road begaben. Ziel: Coromandle. Plan: einfach mal ein bisschen in den Tag hinein leben, campen, Strand geniessen und vielleicht in ein paar Cafés nach einer Stelle fragen. Wir genossen die zurueckgewonnene Freiheit und Unabhaengigkeit, verbrachten die Nacht auf dem Campingplatz eines Nationalparks und fuhren am naechsten Morgen nach einem idyllischen Fruehstueck am Fluss bestehend aus einer Banane und Muesli aus der Tasse weiter in Richtung Norden. Nach nicht allzu langer Fahrt landeten wir in einem Oertchens namens Tairua und trotz fehlender Motivation rafften wir uns auf, um nach Arbeit zu fragen. Wirklich erhofft haben wir uns nichts, sodass uns erstmal die Kinnlade runterfiel, als der (deutsche xD) Besitzer des ersterkorenen Motels sagte, er habe eventuell eine Stelle fuer uns. Er lud uns zu einem Vorstellungsgespraech ein und wir fuhren beglueckt erstmal weiter zum Hot Water Beach. Das war mal wieder ein Erlebnis fuer sich: ueberall Touristen aller Laender, die sich mit einem Spaten ihren kleinen Hot Pool buddeln oder bereits genussvoll darin liegen, der Sand blubbert und obwohl die am Strand ankommenden Wellen eiskalt sind, verbrennt man sich teilweise fast die Fuesse…
Auf dem Weg zurueck zum Auto, haben wir dann noch spontan in zwei Cafés nach Jobs gefragt und von der einen Managerin tatsaechlich eine Zusage bekommen mit der Bedingung einer Unterkunft, da dies iherer Aussage nach das groesste Problem darstelle. Wir also auf Unterkunftssuche. Nachdem es in den erfragten Unterkuenften jedoch entweder keinen Platz mehr gab oder sie fuer uns nicht erschwinglich waren, haben wir uns zunaechst die zweite Touristenattraktion Coromandles angesehen, naemlich Cathedral Cove. Fuer Narniakenner: Der traumhafte Strand, an dem sie beim zweiten Teil (Prinz Kaspian) bei ihrer Rueckkehr nach Narnia ankommen. Und ein Traum ist dieser Strand wahrhaftig! Weisser Sand, tuerkiesfarbenes Meer, zerklueftete Felsen und satt dunkelgruene Baume.
Nach ausgiebigem Staunen fuerte uns unsere Unterkunftssuche letzendlich zu einem Holiday Park in Hahei. Dort sagten sie uns, dass wir zwar leider nicht fuer die Unterkunft arbeiten koennen, sie allerdings einen Fulltimecleaningjob fuer uns haetten. Da sucht man wochenlang vergeblich nach Arbeit und sobald die Saison beginnt, wird man ploetzlich ueberhauft.^^

So sind wir also zu unserem Job gekommen und in Hahei gelandet. Jetzt moegen einige von euch denken „Naja, aber Putzen ist jetzt auch nicht das Schoenste“, doch es ist tatsaechlich weniger „schlimm“ als vermutet. Toiletten schrubben und anderer Leute Dreck beseitigen wird durch frische Waesche zusammenlegen und alles mit verschiedenen Chemikalien einspruehen wieder ausgeglichen und die Arbeit durch wundervolle Kollegen versuesst. Nach der eintoenigen Kiwipflueckerei, tut die Abwechslung durch wechselnde Unterkunftsarten von Backpacker bis hin zu so genannten Villen unendlich gut und ploetzlich findet man sogar Spass am Mobben, Strippen (abziehen) und Betten machen. ;) Obendrauf kommt dann noch eine echt gute Bezahlung und der minuetige Weg zu einem wunderschoenen Strand – von der Arbeit geht es also bei schoenem Wetter direkt an den Strand und ab ins pure Sommerurlaubsgefuehl.

Dank unseres perfekten Timings, fand schon wenige Tage nach unserer Ankunft ein atemberqubendes Staffweihnachtsbarbecue statt. Von Salaten ueber Brot und Fleisch und Tomaten bis hin zu Obstsalat und Eclairs und Baisés, schlemmten wir uns durch den Abend, bis wir nur noch mit kugeligen Baeuchen auf dem Sofa sassen. Obwohl wir zum Namenziehen fuer das weihnachtliche Julclub leider noch nicht anwesend und wie gesagt erst einige Tage vorher angekommen waren, drueckte unsere Scheffin uns doch tatsaechlich je ein kleines Geschenk in die Hand. Als es sich dann auch noch als LINDOR-Schokolade herrausstellte, wussten wir garnicht mehr wohin mit unserer Ruehrung.. Da kann man sich einfach nur noch riesig freuen und unendlich dankbar sein. :D
Eine Woche spaeter fand dann sogar ein weiteres Barbecue statt, diesmal das der Freiwilligen Feuerwehr Haheis. Die ganze Dorfgemeindschqft war zusammen gekommen, unser Scheff ganz schick in Feuerwehruniform, ein bonbonwerfender Weihnachtsmann beglueckte die Kinder und es gab mal wieder viel zu viel leckeres Essen. ;)
Trotz der staendigen „Weihnachts“barbecues herrscht bei uns jedoch stetige Nichtweihnachtsstimmung. Es passt eben einfach nicht zusammen, dass man in Bikini am Strand liegt und es Dezember und bald Weihnachten sein soll…! Aber so bekommen wir immerhin nicht allzu grosses Heimweh und koennen ohne komische Gedanken an den Feiertagen arbeiten und pro Stunde die Haelfte unseres Gehaltes dazuverdienen. Unser Weihnachtsessen haben wir der Praxis halber auf unseren freien Tag vorgezogen. :)

Auf jeden Fall hoffen wir, dass immerhin bei euch gemuetliche Weihnachtsstimmung herrscht und druecken die Daumen fuer eine weisse Weihnacht. Da wir wahrscheinlich erst im Neuen Jahr wieder zum Blogschreiben kommen, wuenschen wir euch ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Lasst es krachen! ;D

 

 

11) Te Puke – The Kiwifruit Capital of the World

(Gianna)

Ahoi (tschechisch und heißt wirklich „Hallo“!)

Wie im letzten Artikel erwähnt, hatten wir Arbeit gefunden. Ja, leider „hatten“, denn wir sind schon wieder am Überlegen, ob wir doch lieber weiterziehen wollen…

Aber erstmal an den Anfang, denn der war schon abenteuerlich genug :)

Nachdem wir ewiglange Textnachrichten mit jemandem geschrieben haben, der uns schließlich die besagte Arbeit versprochen hat und wir daraufhin aus Ruatoria aufgebrochen sind, wussten wir nicht mehr genau, woher wir eigentlich die Nummer hatten.  Irgendwie waren wir uns dann aber mehr oder weniger einig, dass in Te Puke ja ohnehin nur das eine Workinghostel ist und wir wahrscheinlich dorthin müssen. Mit Überzeugung sind wir dort aufgetrumpft und haben alle Menschen verwirrt. XD Der Besitzer meinte, dass wir vermutlich mit seiner Frau geschrieben haben, da er es nicht war. Noch dazu meinte er jedoch, dass es momentan keine Arbeit gäbe und es ihn deshalb wundert, dass sie es versprochen haben soll.  Also wir mit ihr telefoniert und nach 15 Minuten „Warum sollte ich lügen.“ und „Sie haben es uns doch aber versprochen.“ kam dann raus, dass es eine völlig andere Nummer war und die absolut nichts mit dem Hostel zu tun hatte. Haha, naja haben wir uns eben ein bisschen unbeliebt gemacht…passiert. Der Mann mit dem wir eigentlich geschrieben haben, hat uns am Telefon dann mit seinem Kiwienglisch irgendetwas über 4 Deutsche, die schon in dem Hostel sind und uns rein lassen würden, erzählt. Darüber hinaus haben wir noch verstehen können, dass wir den nächsten Tag wohl mit ihnen mitgehen sollen, da sie wüssten wo wir arbeiten. Er sei schon zu Hause und würde uns dann morgen treffen. Anschließend hat er uns noch die Adresse per SMS geschickt und das wars. Man bekommt hier generell keine Namen, ist uns aufgefallen, dabei könnte man dann wenigstens unterwegs nochmal nachfragen.^^

Wie man es auch nicht anders erwartet hätte, sind wir jedoch erstmal zur falschen Adresse gefahren… wiedereinmal ;), da wir statt der Hausnummer 720 nur 20 eingegeben haben. Nachdem wir ne Stunde auf einem fremden Grundstück rumstanden und auf die vermeintlichen Deutschen gewartet haben, die eigentlich schon von Arbeit zurück sein sollten, haben wir eine weitere Frau verwirrt, die uns erklärt hat, dass dies die Hausnummer 40 sei und eine 33 ihres Wissens nach nicht existiert. Auf die 33 sind wir gekommen, da es sich um den Statehighway 33 handelt und hier doch immer die Hausnummern nach vorne geschrieben werden…also einfach nicht drüber nachgedacht :P Wir haben es doch tatsächlich  an dem Abend dann doch noch geschafft, zu dem Hostel zu kommen, wo uns dann zwar 3 Tschechen begrüsst haben, aber das fanden wir dann auch nichtmehr verwunderlich… Alles in allem mal wieder typisch Neuseeland, abr letztendlich doch mit Erfolg gekrönt und Arbet belohnt. Wir waren glücklich!

Thomas, unser Boss auf der Plantage, hat uns amnächsten Morgen kurz ins „Thinning“ – man muss nicht runde beziehungswise überflüssige Kiwiknopen abpflücken – eingearbeitet und meinte dann, dass wir bis mindestens Februar bleiben sollen. Wir natürlich mit voller Überzeugung gesagt, dass wir damit kein Problem haben, obwohl wir natürlich nie vorhatten,  so lange zu bleiben. Dies ist jedoch kein Problem, da sich hier oftmals weder Backpacker noch Plantagenchefs an ihre Abmachungen halten. Zwar klangen 7 Tage die Woche a 10 Stunden pro Tag nicht besonders toll, aber daraus wurde dann ja ohnehin nichts. Nach einer Woche arbeiten (täglich zwischen 8 und 10 Stunden) wurden es immer weniger und nach 2 Wochen hat er uns dann gesagt, dass wir erstmal Pause haben…vermutlich 2 Wochen. Als wir ihn das letzte Mal gefragt haben, hat er sogar gemeint, dass er vermutlich garkeine Arbeiter mehr bräuchte, da die Saison so schlecht sei und er mit seinen Jahresarbeitern genug hätte. Soviel zu den Abspachen.^^ Wir sind dementsprechend gerade auch ein bisschen angefressen, dass wir jetzt wieder auf Arbeitssuche gehen müssen. Momentan machen wir übergangsweise „Flower Picking“. Hierbei müssen wir bestimmte Blüten von den männlichen Kiwibäumen abpflücken, die dann in der Blütenstaubfabrik weiterverabeitet werden. Da es sich aber um einen sehr schlecht bezahlten Job handeln – wir bekommen 5 $ pro Kilo (sammle mal ein Kilo Blüten…) – wissen wir noch nicht, ob wir hier weiter bleiben und warten bis die „Pruningsaison“ beginnt. Vermutlich soll sie in einer Woche beginnen und dann würden wir auch wieder per Stunde bezahlt werden.

Zum Thema lustige Geschichten: Bei unserer Thinningarbeit kamen wir mit vielen Indern ins Gespräch, da in Te Puke anscheinend ohnehin nur Inder arbeiten. (Wir haben uns schon gefragt in welchem Verwandtschaftsverhältnis diese Inder alle zueinander stehen. Ist bestimmt ein interessanter Stammbaum^^) Wiedereinmal wurden wir gefragt aus welchem Teil von Deutschland kommen, aber das sind wir ja inzwischen von Außereuropäern gewohnt. Die Inder haben aber meist noch eine sehr interessante, aber erschreckende, andere Vorstellung von Deutschland: Hitler sei für uns wie ein König oder Gott. Als er das sagte, war ich nahezu sprachlos. Völlig verdattert über diese Aussage, fragte ich ihn, wie er darauf kommen würde. Er schien absolut überzeugt davon. Da es nicht der erste mit einer solchen Annahme ist, fragen wir uns, warum so etwas in Indien vermittelt wird?????

Neben der Arbeit haben wir aber auch noch ein bisschen zu genießende Freizeit. Letztens haben wir so also mit ein paar Leuten aus dem Hostel den Geburtstag von einem Tschechen gefeiert. War ein echt schöner Abend! Erst haben wir Activity gespielt (garnicht so einfach auf Englisch zu erklären ;) ), dann gabs ausgesprochen leckere Pancakes und schließlich noch einen übertrieben kötlichen Geburtstagskuchen, den seine Freundin gemacht hatte. Am Abend saßen wir alle noch immer nett zusammen und haben über Travelerlebnisse und zu Hause erzählt.
Es ist hier ohnehin eine total entspannte und fast schon familiäre Atmosphäre in dem Haus. Liegt wahrscheinlich an der Größe, aber uns gefällt es :) Mit den beiden deutschen Jungs schauen wir ab und zu noch Filme (Herr der Ringe, lange Version, hat uns letztendlich ganze 6 Abende versüßt^^) und ansonsten versuchen wir noch öfter an den Fluss zu gehen. Vielleicht schaffen wir es ja mal angeln zu gehen. Achja, das Grundstück hier ist echt toll. Ich weiß nicht, wer von euch sich mal die Internetseite angesehen hat, aber für den Rest: Der Oskat Forest Park ist ein gigantisches Privatgrundstück mit großem Naturwald, der vorrangig nicht bewirtschaftet wird, einem tollen Fluss, der sich einmal quer durch das Grundstück zieht, mehreren Kuhweiden und eben unserem Haus. Der kleine süße „Strand“ am Fluss wird von uns Backpacker am liebsten besucht. Es ist unglaublich ruhig und entspannend, wenn man den Vögeln und dem Flussrauschen zuhören kann und gegenüber einen totalen Urwald, der bis ans Wasser reicht, betrachten kann. Schon ziemlich idyllisch hier :) Wir werden mal sehen, wie lange uns die schöne Natur hier noch halte kann.

Fühlt euch gedrückt ihr Lieben und wünscht uns „dobro chuit“, denn jetzt gibt’s Pancakes!!

PS: Es hat uns Jaaaahre gekostet, bis wir uns die wenigen tschechischen Vokabeln mit ihren komischen lauten merken konnten.. ;)

10) East Cape (Tolaga Bay/Ruatoria) – Entspannung, Schock & Enthusiasmus

(Annalena)

Hey ihr :)

Nun endlich mal wieder ein Lebenszeichen und Befindensbericht aus der Ferne…

Nach unserer wundervollen und erlebnisgefüllten Zeit in Galatea, sind wir weiter vor der Geldausgeberei in Richtung Osten und zu einer neuen WWOOFing-Familie geflohen. Diese erwies sich als eine ältere Dame, die etwas abseits des kleinen Örtchens Tolaga Bay ihre kleine Farm mit einer Kuh, einigen Schweinen plus Ferkeln und Hühnern betreibt und uns nach all dem Familien- und Farmtrubel eine entspannte Zeit zum zur Ruhe kommen bescherte. Stets mit leckeren Kleinigkeiten und köstlichen Mahlzeiten versorgt, verbrachten wir Stunden nur am Essenstisch und lauschten ihren Berichten und Erzählungen von der Familie, aus ihrer Vergangenheit und über sonstige Lebensweisheiten. Wir haben unsere Rezeptesammlung weiter aufgestockt und wurden sogar in die Kunst des Joghurtmachens eingeweiht, sodass wir jetzt also nicht nur Brot backen, sondern auch Joghurt machen können! :D
Am zweiten Tag gesellten sich dann noch zwei weitere WWOOFer  dazu (ihre Nation ist denke ich mal erschließbar :P), mit denen wir trotz kurzer gemeinsam verbrachter Zeit viel zu Lachen hatten und ein sehr seltsames neuseeländisches Erlebnis teilen konnte. Letzteres wollte der Bruder unserer Hausherrin uns unbedingt näher bringen und holte uns so eines Tages ab und ging mit uns fischen. Kurze Zwischenbemerkung: bitte seid nicht schockiert, denn die folgende Erzählung wird etwas…..abarttig. Unsere Fischtour begann auf der Ladefläche von Joes Jeep, der uns mit den Worten „Ich hab zwar ein bisschen was getrunken, aber ich weiß was ich tue“ zu seinem Grundstück nebenan juckelte. Die anfängliche Begeisterung Giannas wurde durch vegetarisch bedingte Übelkeit abgelöst, da Joe in dem Choas seines Zuhauses – stellt euch ein zerfallendes Haus umgeben von einer Müllhalde bestückt mit Kühen vor – dann plötzlich anfing mit einem Bunsenbrenner zwei Hühner zu entfedern… Schock. Diese ferchte er dann in zwei Drahtgestelle und schmiss sie mit einer Leine am Ufer befestigt in zwei kleine Bäche der Umgebung – eines muss man ihm lassen, am nächsten Tag war er um 12 Aale reicher.^^ Der Fang wurde dann auch glatt mit Haken in den Ohren an ein Drahtseil quer durch seinen „Garten“ gehängt und entschleimt, doch da es anschließend essen gab, mussten wir glücklicher Weise der weiteren Zubereitung nicht beiwohnen…
Auch wenn es sich unglaublich anhört und wir wahrscheinlich eigentlich weiterhin schockiert sein sollten, kann zumindest ich inzwischen darüber lachen und die Geschichte reiht sich als weiteres unvergessliches Erlebnis in unsere Neuseelandzeit ein. ;)

Den überwiegend ruhigen Tagen bei Gabrielle folgte dann wiederum der Wunsch, sich wieder weiter um Arbeit zu bemühen, sodass wir entschieden, uns auf den Rückweg nach Mount Maunganui zu begeben. Da wir diesmal über das East Cape fahren wollten, haben wir Kontakt zu einer Maorifamilie aufgenommen, deren Nummer ich von Freunden Benes und zusammen mit begeisterten Erzählungen bekam. Begeisterung war letztendlich maßlos untertrieben, denn die Familie war unbeschreiblich großartig!  Auf unsere Nachricht hin schrieben sie sogleich, dass wir kommen könnten, empfingen uns mit offenen Armen und umsorgten uns auf überwältigend herzliche Weise. Nach lustigen und interessantem Geplauder in der Küche luden sie uns sogleich ein, bis zum Wochenende zu bleiben, um das Rugbyspiel und die damit verbundene Feier miterleben zu können. Wie es das Schicksal wollte, bekamen wir jedoch am Abend eine SMS, dass wir Arbeit bekommen könnten, wenn wir am nächsten Tag in Te Puke sein würden… „Drum mach nur einen Plan, sei nur ein helles Licht, drum mach nur einen zweiten Plan, gehen tun sie beide nicht.“ Schweren Herzens machten wir uns also am nächsten Tag auf die Reise zurück zur Bay of Plenty mit der Hoffnung auf Arbeit und darauf, vielleicht später zurückzufahren und noch Zeit mit der Familie verbringen zu können.

Aber die lange Reise hat sich gelohnt und das Bauchgefühl als richtig erwiesen. Wir haben jetzt nämlich Arbeit! :D

PS: Dank arbeitsbedingter Sesshaftigkeit, könnt ihr uns nun wenn ihr mögt auch endlich auf dem Postweg erreichen. ;)

Gianna/Annalena Blubbadiblubb
Oskat Forest Park
720 Street Highway 33
R.D.9 Te Puke, Bay of Plenty
New Zealand